Den Besuch des Landtags am 14. November 2018 begannen wir mit einer Führung durch das “Haus der Parlamentsgeschichte” in der Villa Horion. Eine ehemalige Bibliothekarin führte uns mit viel Charme und Witz durch 70 Jahre Parlamentsgeschichte in Nordrhein-Westfalen. So konnten wir erfahren, dass die erste Sitzung des Landtags im Düsseldorfer Opernhaus am 2. Oktober 1946 stattfand. Der Landtag musste noch zwei Mal den Standort wechseln, bis er 1988 über die Henkel-Werke und das Ständehaus in den Landtag am Rhein ziehen konnte.
 
Bilder von schlafenden Abgeordneten , die ihre Aktentaschen als Kopfkissen benutzten und sich mit ihren Mänteln zudeckten , falls man bis in die Nacht tagte, zeugten von einem bewundernswerten Einsatz dieser Männer und Frauen. Auch damalige Radio- und Fernsehbeiträge, wie auch Zeitungen und die Original-Möbel ließen die Parlamentsgeschichte für uns lebendig werden.
Nachdem die Führung im ehemaligen Kabinettsaal der Landesregierung endete, konnten wir uns im Restaurant des Landtages erst einmal von der Flut an Informationen ein wenig erholen und stärken, bevor Daniel Rinkert, der Büroleiter des Landtagsabgeordneten Guido van den Berg zu uns stieß . Er führte uns durch das imposante lichtdurchflutete Gebäude. Zeigte uns , wo die einzelnen Fraktionen im Landtag untergebracht sind und wo die Parlamentssitzungen stattfinden. Im hauseigenen Café verwöhnten wir uns dann aus der Vielfalt der Kaffee- und Kuchenauswahl, bis sich der Landesabgeordnete Guido van den Berg zu uns gesellte. Nach dieser kleinen Kaffeepause lud uns der Genosse Guido van den Berg in sein Büro ein. Er berichtete uns aus der aktuellen Plenarsitzung und gab uns Gelegenheit mit ihm über den Antrag der SPD zum Strukturwandel des Rheinischen Reviers mit der Zielsetzung z. Beispiel Ausbau erneuerbarer Energie und Digitale Infrastruktur und dem Gesetzesentwurf zur Abschaffung von Staßenausbaubeiträgen zu diskutieren. Auch hatte er ein offenes Ohr für unser kommunales Projekt “Gesundheitshaus mit Notfallambulanz” und sicherte uns seine Unterstützung wie auch Informationsmaterial zu dieser
Thematik zu.
 
Leider verstrich die Zeit viel zu schnell und der Genosse Guido van den Berg musste wieder in die Plenarsitzung zurück. Vorher jedoch drohten wir ihm an, 2019 den Besuch zu wiederholen, um dann als noch größere Gruppe die Plenarsitzung hautnah mitverfolgen zu können. Ein jeder von uns wurde noch mit einer roten SPD-Präsent-Tragetüte beschenkt.
 
Und wer wissen will, was in der Stofftüte war, der kann sich ja 2019 für den Besuch des Landtags nach Bekanntgabe des Termins bei der AG 60plus anmelden.
 
(Irena Rosenthal)

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