Bei toten Igeln denkt man meist an Überfahrene auf Straßen – aber dieses Jahr werden bei vielen Igel-Stationen vor allem gehäuft Igel mit gravierenden Verletzungen durch Rasentrimmer und Mähroboter abgegeben. Leider auch bei Karin Oehl in Pulheim. Der Grund: Igel flüchten nicht, wenn ein „Feind“ kommt, sondern rollen sich ein – und werden dann von diesen Geräten schwer verletzt oder gar getötet. Die Verletzungsmuster sind häufig Schnittverletzungen, die entstehen, wenn die immer beliebter werdenden Mähroboter ohne Kontrolle, selbstständig und lautlos in den Abend- und Nachtstunden eingesetzt werden. Also gerade dann, wenn die dämmerungs- und nachtaktiven Igel und ihr Nachwuchs u.a. unter Büschen und in den Randbereichen von Hecken auf Nahrungssuche sind. Unbehandelt entzünden sich diese fiesen Schnittverletzungen und es siedeln sich Maden in ihnen an.

Igel

Was können wir und Sie dagegen tun? Kontrollieren Sie vor dem Einsatz von Rasentrimmern und Mährobotern die Grünbereiche auf Kleintiere.

Und machen Sie mit Ihrem Mähroboter den „Apfeltest“:
Legen Sie einen Apfel auf die Fläche, auf der ihr Mähroboter sich austoben soll. Der Mähroboter sollte den Apfel als Hindernis erkennen und stoppen. Wenn also der Apfel den Test nicht heil übersteht, würde es einem Igel oder einem Kinderfuß leider genauso ergehen.

Zum Schutz der Igel und zur Unterstützung der Herzensangelegenheit von Karin Oehl hat die SPD in der letzten Sitzung des Umweltausschusses angeregt, entsprechende Hinweise auch auf der städtischen Homepage zu veröffentlichen:

https://www.pulheim.de/igel/?id=38736#cntnt_306850

©2018 - 2019 | SPD Pulheim-Mitte

Log in with your credentials

Forgot your details?