Fest steht, dass die vorhandene einseitige Anschlussstelle Frechen (Bonnstraße an die A4) in den nächsten Jahren voll ausgebaut wird, so dass auch eine Ab- und Auffahrt von und nach Köln möglich ist. Was bedeutet das für die Bonnstraße in Pulheim?

Bereits jetzt ist die Bonnstraße zu Stoßzeiten mit mehr als 20.000 Fahrzeugen pro Tag überlastet.

Auf Frechener Stadtgebiet wird die Bonnstraße daher 4-streifig ausgebaut, von der Krankenhausstraße bis zur Aachener Straße.

Dazu kommt ein neues Gewerbegebiet in Pulheim   , Erweiterungen des Gewerbegebietes in Brauweiler  und die wachsende Bevölkerung in Pulheim, Köln und dem Umland.

Zu befürchten ist, dass die Bonnstraße verstärkt als Abkürzung von der A4 zur A57 sowie als Stauumgehungsstrecke für die A1 genutzt wird. Dadurch wird das Pulheimer Stadtgebiet und die Ortsdurchfahrt Sinnersdorf belastet.

Derzeit ist die Westumgehung Sinnersdorf im Bau. Aber wie kommt der Verkehr von der Bonnstraße/B59 zur neuen Westumgehung Sinnersdorf? Über die verkehrsberuhigte Albrecht-Dürer-Straße (30er Zone mit Verschwenkungen, Verengungen und Aufpflasterungen)?

Schon jetzt sind die Anwohner belastet durch das hohe Verkehrsaufkommen, insbesondere durch den LkwVerkehr.

Eine von der SPD-Fraktion beantragte stadtverträgliche Lkw-Navigation für Pulheim wurde leider in der letzten Ratssitzung 2017 nicht entschieden und auf weiteres vertragt.

Die SPD hat im Kreistag beantragt, eine mögliche Verlegung der Bonnstraße zwischen Freimersdorf/Brauweiler und Pulheim/B59 zur Entlastung von Geyen/Sinthern und Brauweiler zu prüfen.

Der Lückenschluss von der Bonnstraße zur A57 als Regionaltangente ist im Landesstraßenbedarfsplan als „Nord-/Ostumgehung Pulheim“ enthalten. Die SPD-Fraktion Pulheim wird sich für diese langfristige Lösung zur Entlastung der Anwohner der Albrecht-DürerStraße einsetzen.

(Sylvia Fröhling)

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