Zum 01.01.2019 wurde im Rhein Erft Kreis die Busverkehrsleistung umgestellt. Es wurden 95 Busse angeschafft, ein Betriebshof angemietet und ca. 150 neue Fahrinnen und Fahrer eingestellt.

Dies hatte die Mehrheitsfraktion im Kreistag von CDU, FDP und Grüne beschlossen, da Sie nicht mehr das bisherige Konstrukt mit nur einer Verwaltungsgesellschaft aufrechterhalten wollte.

Was bedeutet dies für Pulheim wenn eine bisher gut funktionierende Struktur ohne Not von CDU und Grüne zerschlagen wird?

Die Auswirkungen haben wir schon im letzten Jahr gespürt. Zahlreiche Busausfälle und mangelhafte Ausschilderungen nach Bekanntgabe der neuen Busverkehrsleistung. Pulheimer Schüler kommen zu spät in den Unterricht und der Autoverkehr in Pulheim wird immer mehr.

Ab Januar 2019 sollte wieder der geordnete Busverkehr gewährleistet sein. Und tatsächlich schreibt der Kölner Stadt Anzeiger am 08.01.2019, dass die neu aufgestellte Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft den Start nach den Ferien fast reibungslos gemeistert hat.

Wir haben leider in Pulheim etwas anderes beobachtet. Da viele neue Fahrerinnen und Fahrer eingesetzt werden, kennen diese teilweise die Streckenführung gar nicht. Es wurde berichtet, dass Fahrgäste (manchmal sogar Schüler!) den Busfahrern teilweise den Weg erklärt haben. Ein Busfahrer bog falsch ab und wollte auf dem Pulheimer Bahnhofsparkplatz drehen und fuhr sich fest. Ähnliche Berichte erhielten wir über die Sozialen Netzwerke aus Brauweiler und Stommeln. Ganz stark war immer wieder die Linie 970 betroffen, welche teilweise bis zu 45 Minuten Verspätung hatte.

Unsere Empfehlung ist sich direkt bei der REVG zu melden unter der Kundentelefonnummer 02237 6969169.

Wir werden ebenfalls die Entwicklungen kritisch beobachten.

 

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